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Cool, eine Enduro Serie in
Süddeutschland!!!!!
Ich hatte mir die Bilder aus 2007
angeschaut und war mir sofort sicher, dass ich dieses Jahr an allen
vier Läufen teilnehmen werde. Liegt ja alles nur 300-400 km von
mir entfernt. Das geht ja noch im Verhältnis zu anderen Serien.
Außerdem werden bei der BQC im Gegensatz zu anderen zwei statt
eine Stunden gefahren. Ich will sicher nicht mit Kondition prahlen,
aber eine Stunde erinnert mich eher an Motocross als Endurance.
Lasst
Euch sagen: Der BQC Lauf in Höchstädt war geil!
Nach meinem letzten Crash musste ich
wieder mal einiges an meiner Polaris reparieren, aber ich wollte ja
unbedingt ins Bayernland zum Start der BQC. Da ich niemand dort
kannte bezierzte ich Klaus doch auch mit zu fahren, den die Strecken
der Bayuvaren scheinen reichtig schön zu sein. Leider ließ
es mein Arbeitsplatz nicht zu schon am Freitag an zu reisen um am
Samstag wie alle andere auf der Strecke zu trainieren. Also kam ich
am Samstag gegen 21:00 Uhr an. Klaus hatte für mich die Strecke
schon erkundet und im Schnelldurchlauf wurde ich von ihm auf die
Gefahren hingewiesen und instruiert. Auch wies er mich auf die
gefährliche Kurve hin, wo im Training einer verunglückt
ist.
Am Abend tranken wir noch das eine oder
andere Bierchen und laberten über alte Zeiten und die aktuellen
Geschenisse. Um 7:00 am frühen Morgen war die Nacht vorbei, denn
ich musste noch frühstücken, registrieren und zur
technischen Abnahme. Des weiteren war mein Trinkrucksack noch leer,
noch nicht getankt und der Fahrzeugcheck stand auch noch aus.
Endlich kurz vor 9:30 Uhr und der Le
Mans Start steht kurz bevor. Ich hatte den Gang schon eingelegt,
damit ich den E-Starter nur drücken muss um los zu fahren. Bei
ACDC Sounds vergehen die letzten Sekunden vor dem Start. Das Horn
trönte und alle rannten zu den Vehiceln. Ich wollte Starten und
losfahren, aber ich konnte wegen übermäßiger
Lautstärke mein Getriebe nicht hören. Der Gang war nicht
richtig drinne und es rasselte wohl nur ohne mich vorwärts zu
bewegen. Ich rochte den Braten recht schnell und brügelte den
Gang ins Getriebe, welches sich mit Vortrieb bedankte. Nur dass
mittlerweile schon alle weg waren. Egal ich wollte doch eh erst mal
die Strecke erkunden, die die anderen schon seid gestern kannten. So
fuhr ich mit Respekt vor der Strecke die ersten Kurven hinterher um
keine Fehler zu machen, konnte aber Runde für Runde einzelne
Plätze aufholen. Nach einer halben Stunde waren auch die
bekannten Schmerzen Passé. Scheinbar hatte ich mein Rhythmus
gefunden.
Nach knapp einer Stunde bemerkte ich
ein Krachen unter meinem rechten Fuss. Rächt sich da etwa mein
Getriebe? Ich stoppte kurz, machte einen optischen Check, aber
bemerkte keine Mängel und entschied zu fahren bis nichts mehr
geht. Gemäß dem Motte „Live and let die“.
Eine Halbe Runde (Gottseidank noch im
Motodrom) kam das Ende – kein Vortrieb. Also wartete ich die letzte
Stunde des Rennens ab und fuhr ins Camp. Die dortige Inspektion mit
richtigem Werkzeug ergab ein Verlust der Zähne des vorderen
Ritzels. Nicht alle, aber zwei drittel waren flöten.
Wieder mal ein unglücklicher
Ausfall, aber beim nächsten Mal wird alles besser.
Übrigens, Klaus den ich überedet
habe teil zu nehmen, hat das Rennen gewonnen.
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