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Reisebericht inkl Quadtour in der Dom Rep Drucken E-Mail
Geschrieben von Quincy   
Donnerstag, 15 Dezember 2005
Reisebericht aus der
Dominikanische Republik 2005

von Thomas Burkard

 

Mein langjähriger Quadfreun "Wasserbetten-Thomas" hat mal wieder eine Reise gatätigt. Hier findet Ihr Auszüge  aus seinem Bericht von einer phantastischen Tour in die Dom Rep. Natürlich habe ich die Quadtour heraus gehoben !!!!

 

Den vollständigen Bericht könnt Ihr am Ende des Artikels downloaden.

 

 

..... Auf meine Empfehlung hin fährt jeder mit einem eigenem Fahrzeug, das kostet  zwar ein paar Dollar mehr, macht  aber auch wesentlich mehr Spaß.
Erst mal müssen sich alle mit dem ungewöhnlichen Fahrverhalten vertraut machen, dann geht es in den nächsten Ort um kalte Getränke und Bonbons einzukaufen. Die Getränke sind für uns und die zahlreichen Süßigkeiten für die einheimischen Kinder die uns auf unserer Fahrt durch kleine, abgelegene Dörfer umlagern, ihre Hände ausstrecken und “Menta, Menta...” rufen.

 

Nach eine paar Kilometern biegen wir rechts in eine steil ansteigende Straße ab. Der asphaltierte Weg wird schnell schlechter, zunächst gibt es große Schlaglöcher, bevor der Belag in losen Schotter übergeht. Die dichte Vegetation rückt immer näher an die Straße und gibt nur gelegentlich den Blick frei auf das blaue Meer und die berühmte “Bacardi” Insel.
Hier oben im dichten Tropenwald spielt sich das Leben noch auf der Straße ab. Frauen waschen vor den oft nur provisorisch zusammengezimmerten Hütten ihre Wäsche und legen sie einfach auf die Straße zum trocknen oder hängen sie in die Bäume. Kinder spielen, Schweine, Hunde und Hühner laufen rum und die Männer sitzen im Schatten und machen gar nichts.
Der Weg geht weiter durch die hügelige, grüne Landschaft. Auf dem teilweise stark ausgewaschenen Erdweg müssen wir zahlreichen Wasserpfützen ausweichen und stehen  urplötzlich in einer kleinen Bucht. Im Sand liegen ein paar bunte Fischerboote und riesige Wellen brechen sich am Strand. Wir gönnen uns ein erst mal kühles Bier und genießen den Blick aufs Meer. Nach einer Weile geht es weiter zu einer kleinen Kaffeeplantage. Wir lernen einiges über den Anbau und die Weiterverarbeitung von Kaffe und Kakao. Bei der Gelegenheit probieren wir noch einheimische Früchte, Spirituosen und Zuckerrohr. Der Schnaps (brauner Rum der mit irgendwelchen Gewürzen oder Kräutern vermischt wird) ist nicht jedermanns Sache, soll aber angeblich gut für die Potenz sein und Krankheiten heilen.
Das Zuckerrohr schmeckt aber wirklich gut. Man beißt einfach ein Stück vom Stengel ab, kaut etwas darauf rum und spuckt den Rest einfach aus. Die süßliche Flüssigkeit die dabei austritt stillt den Durst und macht sogar satt.
Anschließend machen wir uns zu Fuß auf den Weg in den Dschungel. Wir folgen einem kleinen Flusslauf vorbei an meterhohen Bambusstauden, Bananenbäumen und Palmen bis zu einem kleinen idyllisch gelegenen Wasserfall. Bei der schwülen Luft hier ist der kleine See vor dem Wasserfall eine willkommene Abkühlung. Nachdem wir uns abgekühlt haben und die Männer, ebenso wie die einheimischen Jung´s, ihren Mut beim Sprung von den Felsen bewiesen haben geht es wieder zurück zu den Fahrzeugen.
 Wieder geht es über kleine Wege und Straßen bis zu einem dichten Palmenwald. Als wir diesen auf der anderen Seite verlassen stehen wir abermals an einem schönen weißen Sandstrand. Nur das dieser hier ca. zwei bis drei Kilometer lang und bis zu 50 Metern breit ist. Hier können wir uns richtig austoben. Wir düsen mit Vollgas am Wasser entlang und ziehen mit den heckgetriebenen Quad´s unsere Kreise in den Sand. Dann fahren wir bis zum Ende des Strandes auf eine mit Palmblättern bedeckte Hütte zu, hier werden die Fahrzeuge abgestellt und wir bestellen unser Mittagessen..

 

Bis das Essen fertig ist, befreien wir uns noch schnell vom Staub bei einen Bad im glasklaren Wasser. Das Meer sieht hier tatsächlich so richtig nach Karibik aus. Weißer sichelförmiger Sandstrand, das Wasser schimmert je nach Tiefe und Sonneneinstrahlung in den unterschiedlichsten Blautönen, ringsum stehen Palmen und an der Stelle wo unser “Fischrestaurant” steht ragt ein schwarzer Felsen vom Strand bis ins Meer. Heike macht bestimmt wieder über 50 Fotos während ich noch ein bisschen mit dem Quad spiele.

Danach genießen wir den frischen Fisch vom Grill mit Reis, Salat und gebackenen Bananen. Zum  Nachtisch gibt es frische Ananas und Kokosnuss. Das essen schmeckt super! Selbst Marco als Fischkenner ist hin und weg. Dazu trägt mit Sicherheit aber auch die einzigartige Atmosphäre bei. Wir sitzen auf einfachsten Holzmöbeln, der Boden besteht nur aus Sand, das Essen wird auf alten rustikalen Holzschalen serviert, der Blick schweift übers blaue Meer, die Wellen rauschen am Strand und das Bier ist eiskalt. ....Urlaub pur!...

Download des kompletten Reiseberichtes.


 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 22 Dezember 2005 )
 
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